Süd-Afrika

Logo des Baptistischen Weltbundes

BWA-Generalratsbeschluss 1991.4

UNTER HINWEIS auf die prophetische Haltung, die der Baptistische Weltbund in seinen Resolutionen zu Südafrika auf dem Weltkongress 1985 und auf der Generalversammlung 1986 und 1988 eingenommen hat,

BEKRÄFTIGT seine Ablehnung der Apartheid als Sünde gegen das Evangelium der Liebe Gottes zu allen Menschen,

IN ANBETRACHT einiger ermutigender politischer und rechtlicher Entwicklungen in Südafrika in den vergangenen achtzehn Monaten,

IN ANERKENNUNG der Gefahr, dass die jüngste Ankündigung der weiteren Aufhebung der internationalen Sanktionen im wirtschaftlichen, kulturellen und sportlichen Bereich uns blind machen könnte für die anhaltenden und tief verwurzelten Auswirkungen der Apartheid,

DARUM BESCHLIESST der Generalrat des Baptistischen Weltbundes, der vom 10. bis 13. Juli 1991 in Montreal, Kanada, tagte, in Solidarität mit den Baptisten und anderen Südafrikanern, die für ihr christliches Zeugnis leiden, die Baptisten weltweit aufzurufen, sich für einen anhaltenden substantiellen und friedlichen Wandel und die Erlangung der vollen Menschenrechte für alle Menschen in Südafrika einzusetzen.

Zitate

Originalquellen-Bibliografie: Lotz, Denton, Herausgeber. Jahrbuch des Baptistischen Weltbundes 1991: Protokoll der Generalratssitzung und Verzeichnis. McLean, VA: Baptistischer Weltbund, 1991.

Originalquelle Fußnote/Endnote: Denton Lotz, ed., Jahrbuch des Baptistischen Weltbundes 1991: Protokoll der Generalratssitzung und Verzeichnis (McLean, VA: Baptist World Alliance, 1991), S. 37-38.

Online-Dokument Vollzitat: BWA-Generalratsbeschluss 1991.4 Süd-Afrika; https://www.baptistworld.org/resolutions.

Im-Text-Online-Zitation: (BWA-Generalratsbeschluss 1991.4).

Weitere Informationen zu den Resolutionen der Baptist World Alliance finden Sie unter BaptistWorld.org/resolutions.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1905 hat die Baptistische Weltallianz die weltweite Baptistenfamilie vernetzt, um die Welt für Christus zu beeinflussen, mit der Verpflichtung, Gottesdienst, Gemeinschaft und Einheit zu stärken, in Mission und Evangelisation voranzugehen, Menschen in Not durch Hilfe, Nothilfe und Gemeindeentwicklung zu helfen, Religionsfreiheit, Menschenrechte und Gerechtigkeit zu verteidigen und theologische Reflexion und Leitungsentwicklung voranzutreiben.

Neueste Nachrichten