Resolution zur Trennung von Kirche und Staat

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BWA-Weltkongress Resolution 1960.4

Da Baptisten überall das Evangelium so verstanden haben, dass es die Menschen dazu aufruft, sich Christus als Herrn zuzuwenden, und daher ständige Verfechter der Religionsfreiheit waren, bekräftigt dieser Zehnte Kongress des Baptistischen Weltbundes seinen Glauben an die Trennung der Kirche und ihrer Institutionen vom Staat und seinen Institutionen. Wir bringen unsere Genugtuung darüber zum Ausdruck, dass so viele Regierungen das nötige Vertrauen gewonnen haben, um das Recht der Kirchen auf Freiheit anzuerkennen und sie vor dem Gesetz gleichzustellen. Wir empfehlen diese Praxis allen Regierungen.

Um diesen Wunsch zu verwirklichen

Wir drängen darauf, dass angemessene öffentliche Bildungsangebote für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden, wobei wir das Recht der Kirchen respektieren, auch Bildungsanstrengungen zu formulieren und zu unterstützen.

Wir drängen auch darauf, dass die Programme und karitativen Bemühungen der Kirchen so geplant werden, dass sie die Liebe und die Haushalterschaft der Menschen in den Kirchen repräsentieren und nicht die Steuerkraft der Regierung.

Zitate

Originalquellen-Bibliografie: Ohrn, Arnold T., Herausgeber. Zehnter Baptistischer Weltkongress, Rio de Janeiro, Brasilien, 26. Juni bis 3. Juli 1960. Nashville: Broadman Press, 1961.

Originalquelle Fußnote/Endnote: Arnold T. Ohrn, ed., Zehnter Baptistischer Weltkongress, Rio de Janeiro, Brasilien, 26. Juni bis 3. Juli 1960 (Nashville: Broadman Press, 1966), S. 301-302.

Online-Dokument Vollzitat: BWA-Weltkongress Resolution 1960.4 Resolution zur Trennung von Kirche und Staat; https://www.baptistworld.org/resolutions.

Im-Text-Online-Zitation: (Entschließung des BWA-Weltkongresses 1960.4).

Weitere Informationen zu den Resolutionen der Baptist World Alliance finden Sie unter BaptistWorld.org/resolutions.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1905 hat die Baptistische Weltallianz die weltweite Baptistenfamilie vernetzt, um die Welt für Christus zu beeinflussen, mit der Verpflichtung, Gottesdienst, Gemeinschaft und Einheit zu stärken, in Mission und Evangelisation voranzugehen, Menschen in Not durch Hilfe, Nothilfe und Gemeindeentwicklung zu helfen, Religionsfreiheit, Menschenrechte und Gerechtigkeit zu verteidigen und theologische Reflexion und Leitungsentwicklung voranzutreiben.

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