Resolution zu Rassenbeziehungen

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BWA-Weltkongress Resolution 1960.1

Der Baptistische Weltkongress von 1934 erklärte, dass es in Christus eine allumfassende Einheit gibt, so dass in ihm "weder Grieche noch Jude, weder Beschneidung noch Unbeschnittenheit, weder Barbar noch Skythe, weder Sklave noch Freier ist: sondern Christus ist alles und in allem", und er verurteilte jede Form der Unterdrückung oder ungerechten Diskriminierung gegenüber den Juden, gegenüber Farbigen oder gegenüber unterworfenen Rassen.

Auf diesem Baptistischen Weltkongress 1960 bekräftigen wir die Überzeugung, die in jener Resolution zum Ausdruck kommt. Wir danken Gott für das Maß an Fortschritt, das bei der Verbesserung der Rassenbeziehungen erzielt worden ist. Dennoch erkennen wir an, dass in einigen Teilen der Welt noch viel zu tun bleibt und die Situation ernst ist.

Wir rufen deshalb unser baptistisches Volk in aller Welt auf, über den Rassenvorurteilen zu leben und die Führung bei der Abschaffung der Rassendiskriminierung und der Beseitigung der Demütigungen der Rassentrennung und des Kastensystems zu übernehmen, wo immer diese noch bestehen.

Zitate

Originalquellen-Bibliografie: Ohrn, Arnold T., Herausgeber. Zehnter Baptistischer Weltkongress, Rio de Janeiro, Brasilien, 26. Juni bis 3. Juli 1960. Nashville: Broadman Press, 1961.

Originalquelle Fußnote/Endnote: Arnold T. Ohrn, ed., Zehnter Baptistischer Weltkongress, Rio de Janeiro, Brasilien, 26. Juni bis 3. Juli 1960 (Nashville: Broadman Press, 1966), S. 300.

Online-Dokument Vollzitat: BWA-Weltkongress Resolution 1960.1 Resolution zu Rassenbeziehungen; https://www.baptistworld.org/resolutions.

Im-Text-Online-Zitation: (BWA-Weltkongress-Resolution 1960.1).

Weitere Informationen zu den Resolutionen der Baptist World Alliance finden Sie unter BaptistWorld.org/resolutions.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1905 hat die Baptistische Weltallianz die weltweite Baptistenfamilie vernetzt, um die Welt für Christus zu beeinflussen, mit der Verpflichtung, Gottesdienst, Gemeinschaft und Einheit zu stärken, in Mission und Evangelisation voranzugehen, Menschen in Not durch Hilfe, Nothilfe und Gemeindeentwicklung zu helfen, Religionsfreiheit, Menschenrechte und Gerechtigkeit zu verteidigen und theologische Reflexion und Leitungsentwicklung voranzutreiben.

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