Krise im Nahen und Mittleren Osten

Logo des Baptistischen Weltbundes

BWA-Generalratsbeschluss 1981.4

Der Generalrat des Baptistischen Weltbundes möchte seine Besorgnis und seinen Standpunkt zu den vielfältigen, aber miteinander verbundenen Krisen im Nahen und Mittleren Osten in den folgenden Formulierungen zum Ausdruck bringen:

  1. Wir bringen unsere tiefe Besorgnis über die eklatante Missachtung von Menschenrechten, bürgerlichen Freiheiten und nationaler Selbstbestimmung zum Ausdruck.
  2. Wir bringen unseren Widerstand gegen das Muster zum Ausdruck, nach dem Mächte außerhalb des Nahen und Mittleren Ostens die geopolitische Lage zum nationalen Vorteil manipulieren.
  3. Wir setzen uns gleichzeitig für das Streben nach Frieden, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit ein.
  4. Wir rufen Baptisten in allen Ländern auf, für den Frieden im Nahen und Mittleren Osten zu beten.
  5. Wir fordern alle Baptisten auf, sich über die ethischen und moralischen Dimensionen der politischen Konflikte im Nahen und Mittleren Osten zu informieren.
  6. Wir fordern die Baptisten auf, sich auf allen möglichen Wegen für einen friedlichen politischen Wandel einzusetzen.

Zitate

Originalquellen-Bibliografie: Claas, Gerhard, Herausgeber. Jahrbuch des Baptistischen Weltbundes 1981: Protokoll der Generalratssitzung und Verzeichnis. Washington, DC: Baptistischer Weltbund, 1981.

Originalquelle Fußnote/Endnote: Gerhard Claas, ed., Jahrbuch des Baptistischen Weltbundes 1981: Protokoll der Generalratssitzung und Verzeichnis (Washington, DC: Baptistischer Weltbund, 1981), S. 39.

Online-Dokument Vollzitat: BWA-Generalratsbeschluss 1981.4 Krise im Nahen und Mittleren Osten; https://www.baptistworld.org/resolutions.

Weitere Informationen zu den Resolutionen der Baptist World Alliance finden Sie unter BaptistWorld.org/resolutions.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1905 hat die Baptistische Weltallianz die weltweite Baptistenfamilie vernetzt, um die Welt für Christus zu beeinflussen, mit der Verpflichtung, Gottesdienst, Gemeinschaft und Einheit zu stärken, in Mission und Evangelisation voranzugehen, Menschen in Not durch Hilfe, Nothilfe und Gemeindeentwicklung zu helfen, Religionsfreiheit, Menschenrechte und Gerechtigkeit zu verteidigen und theologische Reflexion und Leitungsentwicklung voranzutreiben.

Neueste Nachrichten