Gegen Terrorismus

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BWA-Generalratsbeschluss 2002.6

Der Generalrat des Baptistischen Weltbundes traf sich vom 8. bis 13. Juli 2002 in Sevilla, Spanien:

NIMMT mit tiefer Traurigkeit das anhaltende Leid und die Zerstörung zur Kenntnis, die durch verschiedene Arten von Terrorismus verursacht werden;

ERKLÄRT allen Opfern des Terrorismus sein Mitgefühl und ermutigt zu Initiativen, die diesen Opfern Hilfe anbieten;

VERURTEILT die Anschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center, New York, und das Pentagon, Metropole Washington D.C;

ANERKENNT die Verantwortung der Regierungen, den Frieden mit rechtmäßigen und legitimen Mitteln zu wahren;

VERURTEILT die Anwendung von Gewalt im Namen Gottes und im Dienst der Religion;

APPELLIERT an seine Mitgliedskörperschaften, die Überzeugung zu bekräftigen, dass dem Reich Christi nur mit Mitteln gedient werden kann, die mit dem Friedensfürsten in Einklang stehen; und

ERKLÄRT seine Bereitschaft, sich auf Debatten und Gespräche mit anderen Religionen und Ideologien einzulassen, um Spannungsfelder zu lösen.

Zitate

Originalquellen-Bibliografie: Lotz, Denton, Herausgeber. Jahrbuch des Baptistischen Weltbundes 2002: Protokoll der Generalratssitzung und Verzeichnis. Falls Church, VA: Baptistischer Weltbund, 2002.

Originalquelle Fußnote/Endnote: Denton Lotz, ed., Jahrbuch des Baptistischen Weltbundes 2002: Protokoll der Generalratssitzung und Verzeichnis (Falls Church, VA: Baptist World Alliance, 2002), S. 94.

Online-Dokument Vollzitat: BWA-Generalratsbeschluss 2002.6 Gegen Terrorismus; https://www.baptistworld.org/resolutions.

Im-Text-Online-Zitation: (BWA General Council Resolution 2002.6).

Weitere Informationen zu den Resolutionen der Baptist World Alliance finden Sie unter BaptistWorld.org/resolutions.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1905 hat die Baptistische Weltallianz die weltweite Baptistenfamilie vernetzt, um die Welt für Christus zu beeinflussen, mit der Verpflichtung, Gottesdienst, Gemeinschaft und Einheit zu stärken, in Mission und Evangelisation voranzugehen, Menschen in Not durch Hilfe, Nothilfe und Gemeindeentwicklung zu helfen, Religionsfreiheit, Menschenrechte und Gerechtigkeit zu verteidigen und theologische Reflexion und Leitungsentwicklung voranzutreiben.

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